Atmungsaktivität

Opbouw-Poray-AGUAtmungsaktivität
Mit Atmungsaktivität wird die Fähigkeit eines Stoffes, vom Körper abgegebene Feuchtigkeit von der Haut weg nach aussen zu transportieren und an die Außenluft abzugeben, bezeichnet.

Radsport ist eine starke körperliche Anstrengung, bei der der Körper sich durch Schwitzen vor Überhitzung schützt. Da wir das Radfahren mit nasser Kleidung als sehr unangenehm empfinden, empfiehlt es sich dem Nässe Gefühl durch das Tragen atmungsaktiver Kleidung vorzubeugen. Diese transportiert die Feuchtigkeit direkt von der Haut weg und gibt Sie Aussen an die Luft ab.


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Durchgehend atmungsaktive Kleidung
Hierbei ist es wichtig, das die Kleidung durchgehend atmungsaktiv ist, wobei die Körpernahen Kleidungsschichten den Körper gegen Kälte isolieren und die äussere Schicht, die Regenjacke oder Regenhose, den Körper gegen Wind und Regen schützt.

So funktioniert Atmungsaktivität
Die Atmungsaktivität der Radsport Regenbekleidung wird durch den Einsatz spezieller Laminate erreicht, die die relativ grossen Wassertropfen des Regens von Aussen abhalten, die wesentlich kleineren Wasserdampf Moleküle des Schweisses jedoch von innen passieren lassen.
Die Wasserdampf Durchlässigkeit der Regenbekleidung wird mit dem MVTR-Wert (moisture vapour transmissian rate) bezeichnet. Der MVTR Wert gibt an, wieviel Wasserdampf in Gramm durch einen Quadratmeter Stoff in 24 Stunden passieren kann. Üblich sind Werte von 5000 oder 10000 Gramm. Höherwertige Laminate schaffen auch Werte von 15000 oder 30000 Gramm.

Atmungsaktivität ist abhängig vom Temperaturgefälle
Eingeschränkt wird die angegebene und unter Laborwerten gemessene Atmungsaktivität in der Praxis jedoch durch die Aussentemperatur und die relative Luftfeuchte der Luft. Je höher das Temperaturgefälle zwischen Körper und Aussentemperatur ist, desto leichter Atmen die Stoffe. Oberhalb von 15° Aussentemperatur und relativ hoher Luftfeuchte funktionieren Atmungsaktive Laminate nur noch eingeschränkt.