Funktionsbekleidung

Opbouw-Poray-AGUFunktionsbekleidung
Unter Funktionsbekleidung versteht man nach dem Zwiebelschalen System auf einander abgestimmte Sport- oder Outdoorbekleidung mit atmungsaktiven Eigenschaften. In Abhängigkeit von Jahreszeit und Außentemperatur werden verschieden viele atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander angezogen, bis eine ausreichende Wärmeisolation erreicht ist.

Funktionsbekleidung besteht aus synthetischen (Polyester, Polyamid oder Polypropylen) Fasern, die selber nur sehr wenig oder gar kein Wasser speichern können.


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So funktioniert Funktionsbekleidung
Durch die Verwendung dieser Kunstfasern wird verhindert, das entstehende Feuchtigkeit in Form von Schweiss von der Funktionsbekleidung aufgenommen- und gespeichert werden kann. Statt dessen wird diese Feuchtigkeit direkt an die nächst äussere Kleidungsschicht weitergegeben. Die äusserste Bekleidungsschicht gibt die Feuchtigkeit dann an die Aussenluft ab.

Dieses Prinzip funktioniert um so besser, je trockener die Aussenluft ist. Ist die Aussenluft im Sommer bei hohen Temperaturen und Regen mit Wasser gesättigt, funktioniert dieses Prinzip nicht mehr.

Im Winter bei hohem Temperaturgefälle zwischen Körperwärme und Aussenluft funktioniert dieses Prinzip jedoch tadellos. Die äussere Bekleidungsschicht schützt dann auch gegen Witterungseinflüsse wie Wind oder Regen. Vorteil der Funktionsbekleidung ist also, das die Haut selber immer trocken bleibt und sich ein Funktionsunterhemd, auch wenn es nass ist, auf der Haut nicht nass anfühlt. Der Körper wird vor auskühlendem Wind optimal geschützt, das Erkältungsrisiko sinkt.

Funktionsbekleidung muß immer durchgehend getragen werden
Damit Funktionsbekleidung optimal funktioniert ist es wichtig, das sowohl Unterwäsche als auch die oberen Bekleidungsschichten atmungsaktiv sind. Mit einem wassersaugendem T-Shirt oder Unterhemd aus Baumwolle unterbricht man den Wassertransport und das Prinzip der Funktionsbekleidung funktioniert nicht mehr.